Archiv für den Tag: 24.4.2009

Angela Merkel und Gesine Schwan

Frau Bundeskanzlerin, nicht Frau Schwan ist verantwortungslos, wenn sie anspricht, was gärende soziale Wirklichkeit ist, sondern Sie sind verantwortunglos, wenn Sie Probleme unter den Teppich kehren, die man lösen müßte und könnte.

Sie sind auch verantwortungslos, wenn Sie die Allgemeinheit für verfehlte wirtschaftliche Entwicklungen und Betrügereien an den Finanzmärkten bezahlen lassen. Vielleicht geht Ihnen doch noch ein Herz, ein Gedanke oder sogar ein Licht auf…

Ich gebe mich Dir hin

Im folgenden möchte ich über Salam, Schalom, Schlamaläch sprechen. Drei Worte (in ‘Lautschrift’ wiedergegeben) aus drei Sprachen: arabisch, hebräisch, altsyrisch-aramäisch, die eine gemeinsame Wurzel haben.

Die bekannteste Übersetzung ist: Friede. Wir kennen es vom Friede sei mit Dir.

Doch die Wurzel hat auch ein anderes, tieferes Konnotat, das der Hingabe. Der syrisch-aramäische Gruß kann demzufolge auch als „Ich gebe mich Dir hin.“ verstanden werden und sollte es im christlichen Sinn auch.

Genau das ist das, woran es den Menschen mangelt: Menschliches Verhalten ist im wesentlichen hingebungslos. Menschen bleiben verschlossen. Sie sind mit der Abwehr des eigenen Unbewußten und mit der Abwehr des anderen beschäftigt.

Selbst die eigentlich soziale Situation ist zwar durch eine Mehrzahl von an ihr beteiligten Menschen ausgewiesen, doch die Interaktion gründet nicht in der Hingabe. Zusammenkünfte und Begegnungen dienen meist der Abwehr von Einsamkeit – und dem Aufbau eines gemeinsamen Verdrängungsmusters.

Wo keine Hingabe waltet, wird Nacht...

Natürlich ist es nicht sinnvoll, sich beliebig zu öffnen. Gerade vor dem Hintergrund der anderen Texte in diesem Blog. Eine Welt aber in der sich das Verbundene blind und kalt gegenüber dem mit ihm Verbundenen verhält, ist Gottes nicht würdig, diese Welt ist krank und schlecht an Geist und Seele. Diese Welt ist Nacht.

Wie der Himmel lehrt…

Wie der Himmel lehrt...Als ich in Skandinavien vor Ort die prähistorischen Erfahrungs-Quellen nordischer Mythen und Religion studierte (in Tanumshede beispielsweise finden wir ein eindrucksvolles Zeugnis einer Erleuchtungserfahrung, die schlüssig alchemistisch interpretiert werden kann, sogar bis hin zur chymischen Hochzeit), begegnete ich in Lappland einer Frau um die sechzig, die eine Chiropraxis hatte.

Sie erzählte mir von ihrer Tochter, meinte, diese sei ein ganz feinsinniges Wesen und ich solle sie unbedingt kennenlernen. Ein paar Tage später wurde sie mir vorgestellt. Schon bei der ersten Begegnung spürte ich eine tiefe Traurigkeit in ihrer Seele und sah auch, daß sie neben anderem lichte Engelsenergien in sich trug: Ein Seelenviertel war das eines Engels.

Es wurden mehrere interessante Begegnungen: Sie erzählte mir einige ihrer besonderen Träume, die den inspirierten bzw. prophetischen Träumen zuzuordnen sind. Außerdem konnten wir bei unseren Treffen in der Natur häufig ein Heilfeld aufbauen, in dem einiges mölich war an Arbeit für die Welt. Auch sonst war sie immer wieder das Sprachrohr der geistigen Welt und was sie äußerte, war mehr als das, was man beim ersten Zuhören erkennen konnte.

Einmal brachte sie mir einen Zeitungsausschnitt mit. Das aktuelle Horoskop des Schützen. Da stand auf schwedisch:

Skytten

Undvikk att diskuttera politik
religion eller filosofi i dag.
Du känner inte till alla fakta
i en fråga.

Schütze

Diskutiere heute nicht über Politik,
Religion oder Philosophie.

Du hast noch nicht alle Fakten
in einer Frage.

Was auf den ersten Blick eine nette Geste ist, ist auch mehr: Mit diesem Zeitungsausschnitt sagte mir der Engel in ihr, daß meine spirituelle Reife zu diesem Zeitpunkt noch nicht weit genug fortgeschritten war, um die Wahrheit zu erkennen oder von ihr zu berichten.

Ich habe die Botschaft verstanden. Erst einige Zeit später und viele tausend Kilometer weiter südlich, in den Pyrenäen, habe ich wesentliche weitere Fakten erfahren. Mit ihnen konnte ich die ‘Äthertheorie der Welt’, die ‘Engelfalle’ und andere wichtige Zusammenhänge erkennen.

Nochmal zu Tanumshede – und zu einem weiteren Beispiel ‘Wie der Himmel lehrt’: Als ich dort war, fand ich an einer exponierten Stelle auf den Steinen mit den Ritzungen einen Schal, auf dem ein Schlangenhaut-Muster aufgedruckt war. Außerdem sah ich an diesem Tag drei Schlangen: Eine Kreuzotter und zwei graugrüne giftige Schlangen, deren Namen ich nicht kenne. So viele sah ich während meiner ganzen mehrmonatigen Reise zusammen nicht wieder.

Die Aktivierung des Themas Schlange paßte zum ‘Adoranten’ (eine der Ritzungen), der die Hände zum Himmel reckend dargestellt ist, als fiele er gleich rücklings vor der ‘angegebeten’ Riesenschlange um.

Ich werde hier nur eine Frage formulieren, die es für einen synchronizitätsbewußten Menschen zu beantworten gilt: Wollte der Himmel mit den vier Schlangen-Zeichen sagen, daß die Erleuchtung in Tanumshede durch ein reptiloides Wesen, durch einen „Schlange“ ausgelöst wurde, also falsch war?

Ich lasse es offen, doch es steht fest: Der Himmel lehrt. Die erste Aufgabe ist, die Botschaften des Himmels zu sehen und die zweite, sie zu verstehen.