Es ist eine Kardinal-Frage: Wofür leben wir?
Vor mehr als dreißig Jahren, da war ich kaum der Pubertät entwachsen, fragte ich meine Mutter, worin sie eigentlich den Sinn des Lebens sehe. Sie sagte damals: „Um meine Pflicht zu erfüllen.“ Ich dachte mir: „Typisch Mutter.“ und stufte ihre Antwort als ‘etwas gezwungen’ ein.
Doch seit mehr als einem Jahrzehnt habe ich auf die selbe Frage die selbe Antwort. Und auch meine Antwort ist begründet durch etwas, was jenseits des freien Willens liegt. Es ist dieses göttliche Elternpaar aus Sinn und Notwendigkeit, aus dem sie hervorgeht.
Natürlich habe ich ein anderes, ein tieferes Pflichtverständis als meine Mutter. Ich bin eine Generation später auf die Welt gekommen.
Ich durfte und mußte auch lernen, daß es eine Art von Gewissen gibt, das aus einer ängstlichen und rigiden Welt stammt, dem zu folgen falsch ist – und eine andere Art von Gewissen, das aus einer wahren und freien Welt stammt, dem nicht zu folgen falsch und ein großer Fehler ist.
Aber kommen wir wieder zur Frage: „Was ist meine Pflicht, wofür lebe ich?“
Ich habe als kleiner Junge oft die Phantasie und manchmal den Traum gehabt, ich strandete nach einem Schiffbruch auf einer einsamen Insel, auf der Eingeborene lebten. Sehr primitiv – doch ich konnte ihnen eine bessere Welt bringen.
Wenn ich mich dieser Vorstellung hingab, war ich manchmal traurig, weil ich noch nicht genügend wußte. Ich konnte zwar von technischen Errungenschaften erzählen oder von medizinischem Fortschritt, aber ich wußte doch, daß ich keine Ahnung hatte, wie diese Dinge wirklich gingen. Meine Hilfe wäre in der Tat sehr bescheiden geblieben.
An diesen Traum denke ich zurück, wenn ich die Frage stelle, „Wofür lebe ich?“ Denn es ist so gekommen. Nicht ganz so, denn ich weiß mehr als der kleine Junge, aber das Prinzip stimmt.
Meine Seele ist heute in einer Welt, die sehr primitiv lebt: Dort gibt es so gut wie keine Kenntnisse über das Schöpfungsprinzip. Fast alles, was die Menschen hier tun, ist ihm gegenüber falsch und verkehrt.
Ich habe (ich bin eben kein kleiner Junge mehr, sondern habe 10 Jahre über die Gesetzmäßigkeiten der Schöpfung gearbeitet) jetzt wissenschaftliche physikalisch Modelle und ebenso wissenschaftliche psychologische und philosophische Weisheiten bei mir, die das menschliche Leben, natürlich auch besonders die technische Forschung und Entwicklung anleiten können und sollten, damit die längst notwendige Kurskorrektur stattfinden kann. Ich bin insofern besser dran als der kleine Junge.
Das Kernstück meiner Botschaft ist das „Modell der Welt“. Es ist in diesem Blog beschrieben und sagt, daß es drei Arten von Realität gibt, die aus einer prinzipiell 5-dimensionalen Welt gewoben werden können. Es ist ganz einfach und es erfüllt die nötigen wissenschaftlichen Kriterien.
Es war meine Aufgabe, dieses Modell wiederzuentdecken und verfügbar zu machen. Und anschließend die gewonnene Erkenntnis mit den Menschen zu teilen. Ich habe getan, was ich konnte und ich tue, was ich kann, damit diese, nicht von mir stammende sondern meinem Schicksal entsprechende Lebensaufgabe erfüllt wird.
Doch es gibt starke Widerstände. Kaum jemand will hören, was ich zu sagen habe. Insofern bin ich viel dran als der kleine Junge. Zum Beispiel meine Familie: Sie wollte nicht nur nicht hören auf das, was ich sagte, sondern sie wollte sogar verhindern, daß ich meine Lebensaufgabe erfülle.
Ich habe sie eingeweiht und habe ihnen mitgeteilt: Ich werde die nächsten Jahre Dinge tun, die ihr nicht verstehen werdet, die jedoch für Gott wichtig sind. Sprecht mit niemandem darüber. Was ich tue, geht weit über den Menschenverstand hinaus. Ich werde bei meiner Arbeit auf einige Schwierigkeiten stoßen.
Ich bitte Euch um Eure Unterstützung.
Meine Familie ist reich. Ich habe sie daher darum gebeten, mir einen monatlichen Betrag zu zahlen, mit dem ich ein einfaches Leben führen kann und meine gottgewollte Arbeit leisten.
Meine Familie hat mir diese Unterstützung versagt.
Ich habe Briefe, in denen sie schreiben, ich solle für mein Geld arbeiten. Arbeiten für andere, für die Wirtschaft. Offensichtlich gab und gibt es bei Ihnen ein Motiv, meine Arbeit für Gott zu verhindern. Es ist ihnen nicht gelungen.
Das kann ich belegen: Lesen Sie diesen Blog, ziehen sie das Skizzenhafte ab, übergehen Sie das „diletto“ bei den künstlerischen Arbeiten – es kommt immer noch mehr heraus als alle meine Mitglieder meiner ganzen Familie zusammen in ihren Leben geleistet haben.
Sie haben es mir schwer gemacht. Sie saßen in der warmen Stube, während ich in Skandinavien mit großer Kälte zu kämpfen hatte. Sie haben mir sogar verwehrt, mein eigenes Geld auf ein Girokonto zu transferieren, damit ich unterwegs wieder flüssig werde.
Sie haben sich wiederholt gegen meinen ausdrücklichen Wunsch verhalten: Ich habe ihnen gesagt, daß sie keinesfalls zu einen schulmedizinsch ausgerichteten Psychiater gehen dürfen, um Rat einzuholen. Es muß jemand sein, der die spirituelle Welt kennt. Mein Wunsch ist völlig nachvollziehbar: Denn Erleuchtung kommt im Konzept der Schulmedizin nicht vor. Diese verkürzte Wissenschaft hat nur eine pathologische Auslegung.
Aber auch das haben sie gemacht. Offensichtlich war es ihnen lieber mich krank zu sehen (und sich als normal) als meine Arbeit für Gott zu unterstützen.
Vor zwei Wochen habe ich meiner Familie ein Fax geschickt, mit einer ärztlichen Begutachtung. Der Mediziner kommt zum Schluß, daß ich gesund und medial sei. Eine Fähigkeit, die gar nicht so selten sei und ihm schon öfter begegnet.
Ich habe meiner Familie diese befreiende Information geschickt. Sie hat bis heute nicht reagiert.
Das Mail, das richtig wäre, weil nur diese Botschaft in der Wahrheit wäre,
würde etwa enthalten:
„Ralf, bitte vergib uns,
wir haben nicht gesehen und nicht wahrhaben wollen, was wir falsch machen.
Wir haben unsere eigenen Projektionen unterschätzt.
Aber jetzt sehen wir: Dein Weg war wichtig und richtig.“
Dieses Mail kam bisher nicht – und es wird wohl auch nicht kommen. Ich sprach von den verborgenen Motiven: Meine Familie wollte nicht und will nicht, daß ich für Gott arbeite. Das ist mittlerweile konsistent aus deren Verhalten abzuleiten.
Aber ich mache weiter als echter „Arbeiter im Weinberg Gottes“, auch wenn ich wieder friere oder mein Geld ausgeht. Selbst, wenn ich gezwungen bin, mich gegen dunkle Menschen und Machenschaften zu behaupten, weil mir meine Familie ihre ihr leichtfallende Unterstützung verweigert hat.
Ich mache weiter. Ich bin da, um das Strickmuster Gottes auf die Erde zu bringen.
Um den Menschen zu sagen, wie Schöpfung funktioniert, wie Gesundheit und wie Krankheit entstehen, daß Zeit etwas Gemachtes ist sowie daß Raum etwas Gemachtes ist usf.
Diese Erkenntnisse und Botschaften sind meinen Einsatz wert.
Mein Chef verlangt das von mir – und der hat den Überblick, denn er ist nicht von dieser Welt.
Für ihn arbeite ich.
Die Erfüllung dieses Pflicht kann meine Familie für sich nicht in Anspruch nehmen.