Archiv für den Tag: 12.9.2008

Wenn etwas so endet…

Wenn etwas so endet,
war es nicht wahr
Wenn etwas so endet,
war es niemals wahr

Er war da
Dich zu berühren
Von erlösen
sprach er nicht

Wenn etwas so endet,
war es nicht wahr
Wenn etwas so endet,
war es niemals wahr

Er war da
um Dich zu lieben
Nicht zu sein
wie Du ihn sahst

Wenn etwas so endet,
war es nicht wahr
Wenn etwas so endet,
war es niemals wahr

Er war wirklich
da für Dich
Doch Du hast
das nicht gesehn

Wenn etwas so endet,
war es nicht wahr
Wenn etwas so endet,
war es niemals wahr

Er war da
und zeigte sich
Doch du folgtest
einem Plan

Wenn etwas so endet,
war es nicht wahr
Wenn etwas so endet,
war es niemals wahr

Er war da
Dir zu vergeben
Doch du wolltest
einfach nicht

Wenn etwas so endet,
war es nicht wahr
Wenn etwas so endet,
war es niemals wahr

Du wolltest dich
an ihm rächen
Für etwas, das er
niemals tat

Du wolltest dich
noch rächen
Für etwas, das er
auch nicht unterließ

Wenn etwas so endet,
war es nicht wahr
Wenn etwas so endet,
war es niemals wahr

Er war da
Dich zu berühren
Von erlösen
sprach er nicht

Wenn etwas so endet,
war es nicht wahr

Wenn etwas so endet,
war es niemals wahr

Wenn etwas so endet,
war es nicht wahr

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Ich danke Nico für das Schlagwerk
und Angela für den relaxten Bass.
Gut gemacht! Herzlich: Danke.

Ich traf zwei E.

Die Zerlegung der Welt
in Raum, Zeit und Materie
war nie so gemeint,
sagte L.
Es sei ihm halt passiert.
Und S. habe ihn angestiftet.

Ein Gottesteilchen
werde nicht entdeckt werden,
sagte R.,
weil es keines gebe.

Gott stehe,
führte er aus,
oberhalb der Materie.

Kohlenstoffgebundene Bewußtseinsformen,
führte R. weiter aus,
haben von sich aus aber keine Mölichkeit
jenseits von Raum, Zeit und Materie zu denken.

Ihr kognitives System sei
an eine räumlich, zeitlich, stoffliche Wahrnehmung gebunden,
Das habe L. damals auch verursacht.

Deshalb suchten sie nach dem Gottesteilchen.
Doch das gebe es nicht.

Und was macht Gott?,
fragte ich R.

Gott bildet
Kaskaden des Lichts,
sagte R.,
damit die wesentlichen Menschen
das Wesentliche doch noch sehen…

Warum ich?,
fragte ich R.

Weil Du es aushältst.
Und weil Du darüber reden sollst…

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Karma und Rache

Der Multimedia Brockhaus von 2007 sagt über Karma: „Sanskrit ‘Tat’ – das Karman, zentraler Begriff des Hinduismus, Buddhismus und Dschainismus; bezeichnet das universelle Gesetz, nach dem jedes Dasein kausale Folge eines früheren Daseins ist.“

Damit ergibt sich eine weitgehende Übereinstimmung zu dem, was das AT als „Gesetz“ bezeichnet und die heidnischen Religionen als „Gesetz von Ursache und Wirkung“. Auch hier hat das jetzige Erleben seinen Grund in früheren Taten.

Insofern hat Rache eine begriffliche Nähe zu Karma: Begangenes Unrecht (frühere Tat) begegnet seiner Vergeltung (jetziges Dasein). Doch wo liegt der Unterschied?

Während das Karma durch einen großen kosmischen, eigentlich apersonalen Mechanismus reguliert wird, liegt die Rache in den Händen eines oder weniger Menschen, die aus dem Ego heraus handeln.

Schnell wird klar, daß in diesem Fall nicht die ewigen und prinzipiell gerechten Gesetze wirken, sondern ein Gemenge aus Emotionen. Frustration und Aggression des einen Menschen bestimmen aus dem Bewußten oder Unbewußten heraus das Leben eines anderen.

Ob sich eine Frustration nicht vermeiden ließ oder sogar berechtigt war, entzieht sich einer Prüfung durch den sich Rächenden.

Dessen aufgewühlte Gefühlswelt, im schlechtesten Fall auch die dem Bösen zugehörige Struktur seiner Seele lassen eine innerseelische Bearbeitung bzw. einen sinnvollen Verlauf einer Begegnung in weite Ferne rücken.

Subtile und offene Rache ist verbreiteter als man denkt. Ich könnte viel darüber berichten.