Im nachfolgenden Aufsatz wird etwas zum Aufbau der Welt gesagt, wie sie von den führenden Templern gesehen wurde und wird. Es ist leicht, Entsprechungen zu vielen Religionen, Weisheitslehren und neuen physikalischen Erkenntnissen herzustellen.
Aus einem hier nicht weiter erörterten Hyperraum kommen fünf Dimensionen an.
Diese fünf Dimensionsstränge werden in drei qualitativ unterschiedlichen Mustern zu drei qualitativ unterschiedlichen Realitäten gewoben.
Die drei Realitäten unterscheiden sich im Bewußtseinsgrad.
1. Die sich ihres göttlichen Ursprungs vollständig bewußte „himmlische“ Welt. (Matrix 5)
2. Die sich ihres göttlichen Ursprungs teilweise bewußte „magische“ Welt. (Matrix 4)
3. Die sich ihres göttlichen Ursprungs unbewußte Welt. (Matrix 3)

Diese Unterscheidung legt einen strengen Maßstab an das Bewußtsein: Die Unterscheidung des Bewußtseins setzt an den Erfahrungsqualitäten an – und erfüllt so die Forderung nach Authentizität. In Matrix 5 kann göttliches Leben direkt erfahren werden. In Matrix 4 ist nur eine Erfahrung von Quasigöttlichem mölich. In Matrix 3 ist keine direkte Gotteserfahrung mölich.
Natürlich haben alle 3 Realitäten, einen Begriff des Göttlichen, in allen Realitäten kann über Gott gesprochen werden und wird es auch. Der Begriff des Göttlichen und dessen Verwirklichung sind in Matrix 5 im Einklang mit der Schöpfung. In Matrix 4 sind sie nur teilweise übereinstimmend. Und in Matrix 3 haben Vorstellung und Verwirklichung den größten Abstand zur göttlichen Realität.
Zur Veranschaulichung:
Auf Matrix 5 gibt es Priesterkönige. Dieser Erste in der Gemeinschaft ist von Gott eingesetzt und wird von allen akzeptiert, weil die göttliche Struktur anerkannt und gelebt wird. Staat und Religion sind eines.
Auf Matrix 4 gibt es Staatsmänner, die in Geheimbünden organisiert sind und mit Hilfe von Ritualen oder anderen magischen Handlungen ihre Macht sichern.
Auf Matrix 3 gibt es eine tiefe Kluft zwischen Gott und Welt. Doch diese Spaltung ist so wenig bewußt, daß es hier beispielsweise mölich ist, daß ein Wissenschaftler Genetik-Professor ist und die Entstehung des Lebens ohne Bezug zum Göttlichen lehren kann. Sonntags findet man den selben Professor in der Kirche.
(Das ist übrigens sogar in der akademischen Theologie so: Hier wird der Versuch, eine Wissenschaft, die Gott kennt und integriert, zu finden von grundsätzlich ausgeschlossen, damit man an den theologischen Fakultäten einerseits „wissenschaftlich“ sein kann und andererseits „gläubig“.)
Was die Welt braucht, ist ein größtmöliches Verständnis des Göttlichen und eine größtmöliche Bereitschaft, eigene Verständnisfehler zunächst zu erkennen und dann abzustellen. Meine Beobachtung ist aber eindeutig: Es gibt eine Vielzahl von spirituellen Lehrern und Gemeinden, die anderen den Weg zu weisen versuchen. Hier zeigt sich ein echtes Problem: Deren falsche Sicherheit und deren vages, unerleuchtetes, gefährliches Halbwissen. Auf Irrtümer angesprochen reagieren sie überheblich bis aggressiv. Wir brauchen dringend einen Weg, der diesen fehlgeleiteten Menschen erleichtert, ihre Fehler zu erkennen und Hilfestellungen, diese Fehler auch zu vermeiden.
Nicht nur nebenbei: Die Templer, sie sind eingangs erwähnt. Führende Mitglieder der Templer sind erleuchtet. Doch das reicht nicht. Die Weisheit der Templer verwirft sogar die beiden ersten Erleuchtungen. Erst nach der dritten Erleuchtung wird ein Templer ermächtigt – erst die dritte Lichttaufe zeigt ein brauchbares Ergebnis. - wird fortgesetzt -
